- Offenbarung & Gebote -


(Roderich-Texte)


Offenbarung
1,1 Das [sie, die Erscheinung] war wie ein Gebilde ganz aus Licht und Gold und hauchfeinem Gewebe grünschimmernden Glases,
1,2 das da die hohe Gestalt eines Weibes bildete, dessen durchscheinender Körper von biegsamer Schlankheit war;
1,3 und erschien als ein wundersames Wesen, halb Frau und halb Mädchen, das unzweifelhaft nicht von dieser Welt sein konnte.
1,4 Und wie nun der gleißende Schein wieder zurückging, da war es als bilde er mit all seinem sich ballenden Licht jenen Weibesleib fester und bald deutlich zu sehen:
1,5 War sie angetan mit einem langen Gewande ganz aus kleinen goldenen Blättern in länglicher Form;
1,6 ihr schönes Angesicht war schmal und blass und ganz und gar wunderbar;
1,7 ihre Augen, Haare und die Nägel ihrer Finger hatten Glanz und Farbe braunen Bernsteins;
1,8 ein goldener Stirnreif hielt die Mengen ihres Haare zurück, das ganz lang bis zum Boden hinabreichte;
1,9 und oben auf dem Stirnreif war ein goldener Halbmond, dessen Spitzen gleich Hörnern sich aufbogen, und inmitten dessen war eine gleichfalls goldene Sonne.
1,10 Ihre übermenschlich großen Augen blickten uns an, und ihre Lippen schienen zu glühen.
1,11 Und sie war das schönste Bild, das ein Mensch je sah.
1,12 Und sie selbst war durchscheinend und von gar nicht menschlicher Art.
1,13 Und wir erschraken und fürchteten uns aber dennoch nicht vor ihr;
1,14 und wie im weiteren ihre Gestalt immer fester wurde und bald nicht mehr durchscheinend, sondern fast wie berührbar, und nahe von uns stand, da ging eine Wärme so aus von ihr, die in uns schwoll.
1,15 Und sie trat zwei Schritte hin zu uns, und ihr Haar umwallte sie und ihr Mund lächelte und ihre Augen blickten voller Freundlichkeit.
1,16 Alles Licht in der Grotte, die einst wohl ein Tempel gewesen, kam aber ganz aus ihr.

2,1 Es war aber kein Fragen in uns, und keiner tat den Mund auf,
2,2 ja, wir wussten, dass sie keine Teufelin war, dass ja vielmehr nur Gutes musste sein mit ihr.
2,3 Und als dann ihr Leib sehr fasslich geworden, sprach sie zu uns,
2,4 und ihr Stimme klang hell und mild; „Ich rief euch – ohne dass ihr es wusstet;
2,5 ihr kamt – ohne dass der Ort euch bekanntgewesen wäre.
2,6 Denn hier und in dieser Nacht sollt ihr sehen und merken, was einstens seinen Wert haben wird.“
2,7 Jetzt, da ihre Worte einen Bann wohl gebrochen hatten, redete auch ich und frug sie, wer sie denn sei.
2,8 Und sie antwortete gleich: „Isai bin ich, Ischtar.
2,9 Das Volk, das einst hier an diesem Ort meiner gedachte, nannte mich Aschera;
2,10 die Leute im Norden, die eure Ahnen waren, [nannten mich] Idun –
2,11 und so gab ein jedes Volk mir den Namen nach seiner Sprache.“
2,12 Wir aber staunten sie an, und sie lächelte.
2,13 Dann sagte der Emmerant, dass wir getreu unserm Herrn Christus seien und nie einer anderen Gottheit huldigen wollten, sei sie auch die Schönheit selbst.
2,14 Da blickte Ischtar, fast ganz nach Frauenart, und schien dies Sagen des Bruders lustig zu finden.
2,15 Ein kleiner Schauer durchrieselte meine Seele;
2,16 „Wohl hörte ich eure Gebete zu ihm, dem göttlichen Bruder.
2,17 Doch er ist in seinem Reiche und also in sich.
2,18 Ich aber, des Göttlichen Schwester, bin nun wieder hier – auf eine kleine Weile –;
2,19 Denn Jahu, den Satan, besiegt schließlich die weibliche Kraft.“
2,20 Und Ischtar trat noch drei leichte Schritte auf uns zu, und nun stand sie ganz dicht vor uns –
2,21 und was ihr von Unbeschreiblichem ausging, war von großer Kraft und ganz und gar nicht irgendwie zu schildern.
2,22 Und in ihrem Gürtel stak eine blaue Feder, die sie nun hervorzog und in ihrer rechten Hand hielt.
2,23 Da aber wurde aus der Feder ein Dolch; und Ischtar sprach zu uns:
2,24 „So wie die sanfte Feder zum Dolche sich wandelt in einem Moment, wird die Gottheit der Liebe zur Kriegsgottheit sich wandeln,
2,25 wenn der Moment gekommen sein wird, Satan zu schlagen.“


3,1 Ischtar wendete nun den Dolch in ihrer zierlichen Hand, und es wurde sogleich die kleine blaue Feder wieder aus ihm, die sie in den bernstein-goldenen Gürtel sich wieder gab; und dann weitersprach:
3,2 „Ihr und die Euren seid die Suchendsten unter den Menschen dieser Welt.
3,3 Deshalb sollt ihr finden.
3,4 So weise ich euch als erstes nun, nicht weit von diesem Orte einen alten Stein wohl zu suchen, der das Zeichen meiner Gottheit trägt
3,5 und dazu das Zeichen der grüßenden Hand.
3,6 Unter diesem Steine werdet ihr also finden, was zu suchen ihr auch gekommen seid;
3,7 und dies wird euch sagen, noch einmal, was gleich meine Botschaft an euch ist –
3,8 und wird es euch so dann nochmals geben aus dem Vermächtnis des göttlichen Bruders, das in Wahrheit anders lautet als ihr bisher zu kennen es meint, in gar vielem.“

4,1 Sie begab sich nun zu dem steinernen Stumpfe eines geborstenen Sockels, um sich auf diesem in sitzender Stellung niederzulassen,
4,2 und Teile ihres Bernstein-Haars breiteten sich dabei in Wogen auf dem Boden aus; und wo es so den Boden berührte, begann dessen Gestein zu leuchten, so dass es ganz hell wurde ringsum.
4,3 Auf ein Zeichen hin, dass die Göttin mit einer Hand uns gab, ließen auch wir uns nieder, um den Worten zu lauschen, die weiter sie sprach:
4,4 „Was vor allem ihr wissen und merken sollt, ist nun dieses:
4,5 Einst bestimmte durch mich und in mir die Gottheit die Leute von Babil,
4,6 die ausgezeichnete waren und an Klarheit des Wesens über allen jener Zeit standen, das Reich der Wahrheit zu schaffen.
4,7 Sie bauten auch gut daran.
4,8 Und Nebokadarsur* zerstörte endlich gar Jahus Höllenschrein.
4,8 Und doch konnte die große Stadt, die zur Mitte der Welt Erde hätte werden sollen und zum Licht für alle Völker, schließlich nicht obsiegen.
4,9 Noch weniger gelang dies dann der neuen Stadt, in deren Ruinen ihr mich jetzt seht.
4,11 Dies gab weshalb ER, der göttliche Bruder, zu dem ihr betet, ein wiederum anderes Volk bestimmte, das große Werk zu vollbringen –
4,12 jenes Volk, das dem von Babil am ähnlichsten ist; das Volk der Deutschen, zu dem auch all jene Franken gehören, die inzwischen eine andere Sprache angenommen haben und deshalb, irrig, als ein gesondertes Volk sich verstehen.
4,13 Und ihr sollt mit Denen eurer treuen Gemeinschaft eine neue Stadt gründen, deren Platz ich genau euch bezeichnen will.
4,14 Diese eure neue Stadt soll die nördliche Hauptstadt des Reiches werden, während aber auch eine südliche es haben soll, die schon ist [Wien ?] – und dies damit nie wieder das Bestimmte erlösche, falls ein Mittelpunkt untergeht, sondern es stets einen zweiten habe.
4,15 Denn jenes neue Reich wird die letzte Fackel des göttlichen Lichts sein, die alle Welt erhellen zu können berufen ist.
4,16 Und dazu die Zeit wird gekommen sein, wenn das Sternbild des Wasserkrugs über der Welt Erde zu stehen kommen wird –
4,17 mit dem magischen Wasser des Lebens, das die Höllenglut Jahus auf immer kann verlöschen machen.
4,18 Denn wo vielleicht Kampf notwendig werden wird, wird die Gottheit mit den Waffen jenes neuen Licht-Reichs sein und den Sieg über auch noch so zahlreiche Feinde erzwingen.
4,19 Doch kann die Gottheit lichten Zielen und Kräften nur die Kräfte leihen, könnte aber nicht, selbst wenn sie wollte, die Waffen der Finsternis führen,
4,20 weshalb das kommende neue Licht-Reich, welches durch den göttlichen Bruder anbefohlen ist, allein im Lichte der Wahrheit das Schwert nehmen darf.
4,21 Ich aber werde mit den Erben meines Babil sein – immerzu.“
4,22 Jetzt erhob sich die Göttin wieder von dem Sitze, schritt auf den Eingang der Grotte zu und sprach: „So will ich euch nun jenen Ort beschreiben und genau bezeichnen, an dem ihr heimlich einen Tempel [Tempelhof - ?] erbauen und dort all euer Wissen niederlegen sollt; dies was ich eben euch sagte, und manches, was ihr noch hören und finden werdet.
4,23 Über dem Tempel dann sorgt, dass die neue Stadt erbaut werde!“

Jahu,Jaho,Jhv,Jehova ~ El-Schaddai, Satan, der Widersacher, Kriegs- und Rache"gott" der Raubnomaden.
Bab-Ilu, Babylon ~Tor-zum-Licht
*Nebukadnezar II. zerstörte die Bundeslade
-diese wird mit den Pestausbrüchen in Ägypten und bei den Philistern in Bezug gebracht.


Gebote
1.1
Wisset:
Waffe und Wehr euch machtvoll sind die Gedanken, rechtgebraucht.

1.2
Bilder eure Gedanken all sind – Jenseits kann’s sehen.
Worte eure Gedanken sind – Jenseits kann’s hören.
Als zielvoll Gebet, hoffend als Wunsch – oder unwollent getan.

1.3
Gesehen werden alle Gedanken,
aufgefangen von dem, dem sie frommen.
Solche Macht wird entsprechen.

1.4
Finstere Gedanken darum kennet keine,
sonst Finsternis ruft ihr herbei
in arger Gestalt, Teufel oder verkommene Geister.

1.5
Im Kampfe sogar – dies lernt –
haltet frei euch von bösen Gedanken.
Arm der Verworfne, der Arge, den ihr bekämpft.
Gedenkt zu ihm Mitleid, wenn auch die Stunde nötigt zum Streit.

2.1
Wisset:
Das die Gefühle, die sollt ihr nicht kennen:
Hass, Rachsucht, Vergeltungswut,
Zorn, Neid, Missgunst, Ärgernis,
Streitsucht, Misstrauen, Unduldsamkeit.
Furcht niemals habt vor der Macht des Bösen.
Und tut Schimpf keinem an.
Denn all solches zeugt Finsternis.

2.2
Doch sollt ihr auch nicht tatenlos zuschaun dem Wirken des Bösen.
Sollt auch sein nie lau, nie träge, nicht abwartend, dass ein anderer was ihr tun könnt tue.
Acht gebt:
Auch heftigster Kampf kann gelingen ohne finstre Gedankenschwingung.

3.1
Wisset:
Machtvoller Schutz und Machtvolle Waffe sind da durch lichte Gedanken.
Drum sollt allen Wesen zunächst Ihr freundlich begegnen.
Ob Mensch oder Tier,
Geist oder Dämon.
Freund sein könnte einjedes.
Lichte Schwingung wirft Lichtes zurück.
Wo Höllenmacht Gift drinnen steckt, merkt ihr’s bald.

3.2
Erstens alles Gute bloß denkt.
Ist drüben stark das Arge, gewahrt ihr’s zur rechten Zeit.

3.3
Lichter Schwingung gute Kraft Widerhall findet fast überall.
Selbst in der Wüste der Löwe und im Walde der Wolf greift so euch nicht an.

3.4
Habt ihr erkannt indes Finstermachts Zeichen, schreitet hurtig zur Wehr.

4.1
Wisset:
In all den Welten und Weltenheiten,
diesseits und jenseits der Spiegel,
Immerkampf tobt zwischen Finsternis und Licht,
zwischen guten und bösen Wesen:
Den Helden des Lichts und den Knechten der Finsternis.

4.2
Einjeder steht inmitten des großen Kampfes.
Wissend oder unwissend,
teilhabend oder duldend.

4.3
Im Geiste die Stärksten auf Erden bloß sind berufen auf das Feld dieser Schlacht.
Die übrigen Lichtpanzer mögen sich bilden durch Bravheit und reine Gedanken.

4.4
Und bedenked:
Nicht fern sind des Jenseits Grenzen. Nah ist der Spiegel.
Durchwoben vom Jenseits die diesseitige Welt.

5.1
Wisset:
Spiegelgleich zwischen Jenseits und Diesseits die Grenzen.
Diesseits erkennet bloß Spiegelbild;
doch Jenseits klar blickt hindurch,
leicht kann eindringen auch in Diesseitswelten.

5.2
Erdenwesen, seht das Jenseits nicht vor irdischem Sterben,
so das Geheimnis ihr nicht habt
von Wodins Speer und von Ischtaras Spiegel,
wie ich euch, meinen Getreuen, gegeben.

6.1
Wisset:
Ewig währt aller Wesen Leben.
Wiedergeburt ist in den Reichen des Jenseits.
Unsterblich seid ihr.

6.2
Doch sind die Jenseitsreiche alle Verschieden.
Grünland allein, was weite, große, alles umschließt.
Eine Schwingung dort vorherrscht –
Allen Arten gemäß.
Sie ergibt nur eine Farbe: Die grüne.

6.3
Um die Erdenwelt, dicht, liegt Nebelheim.
Jenseits und Diesseits vermengen sich da.
Arge Wesen oft angreifen von dort aus die Menschen.

6.4
Ihr, meine Getreuen, besitzt den Speer.
Sollt drum die Kämpfe in Grünland nicht scheuen noch das Ringen in Nebelheim.

6.5
Ihr, meine Getreuen, die ihr besitzet Ischtaras Spiegel,
sollt ihn anschauend benutzen, hineinwirken in Grünlands Gefilde.

6.6
Denn Streiter ihr seid
Auf dem Grat zwischen Diesseits und Jenseits.

7.1
Wisset:
Auch gab ich euch höchste Macht; Den schwarzlila Stein.
Von der Ursonne Strahlenball wirkmächtig geschliffen.

7.2
Gab euch dazu von meines Hauptes Haaren,
den Stein sorgsam einzuhüllen darin.

7.3
Wohl bewahrt für die Stunde der Zeit!
Der Stein bringt das goldene Reich.





...Gralsruhe oder Bärlin ? ;-)


Neues Testament, Matthäus 2.1, 43 :
"Jesus spricht zu den Juden: Das Reich Gottes wird von Euch genommen und einem anderen Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte hervorbringt."
"Jesus spricht zu den Germanen, die in einer römischen Legion Dienst tun, und sagt ihnen: Ihr seid das Volk, das ich auserwählt habe."
und Johannes 8, 44 :
"Ihr habt den Teufel zum Vater" ......

Es ist kein Zufall, wenn über die TEMPELRITTER und deren geschichtlichen wie okkulten Hintergründe Unklarheit besteht; denn diese Unklarheit wurde gezielt herbeigeführt - namentlich während der vergangenen 150 Jahre. Das Geheimnis um die Templer brauchte kein Geheimnis zu sein, wäre es nicht zu so einem gemacht worden. Und zwar von Kreisen und Mächten, die ein aus ihrer Sicht verständliches Interesse daran hatten und haben, die Wahrheit im Dunkeln zu halten.
So geschah es, daß die Templer in eine merkwürdige Schicksalsgemeinschaft mit ihrem Herrn Jesus Christus gerieten: Genau wie dessen Lehre in deren Gegenteil verkehrt wurde, als das sogenannte »Alte Testament«, dessen Gesetze er bekämpfte, dem Christentum zugeschlagen wurde - so wurde auch der Geist des Templerordens verdreht.